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Damen geben sich knapp geschlagen

Es scheint, als sei die SG Gutach/Wolfach in der Verbandsliga angekommen. Am vergangenen Samstag machte man der HSG Baar, die sich auf Rang drei der Tabelle befindet, das Leben nicht nur schwer sondern konnte bis kurz vor Schluss mithalten. Am Ende versagten etwas die Kräfte und es hieß 15:19 (8:10) aus Sicht der SG Gutach/Wolfach.

Wie eng und hart umkämpft die Partie war zeigen die insgesamt nur 34 erzielten Tore. Es trafen also zwei starke Abwehrreihen aufeinander, die wenig zuließen. Diese starke Abwehr der SG Gutach/Wolfach hatte die Gastgeberinnen zu Beginn überrascht. Sie machten einige Fehler, was sich Gutach/Wolfach zunutze machte und einfache Tore erzielte. Im Angriff fand man gegen die recht offensive Abwehr der HSG Baar gute Lösungen und legte die ersten zwanzig Minuten die Tore vor. Im Anschluss hatte sich die HSG besser auf die Spielweise der Gäste eingestellt und gestaltete das Spiel wieder ausgeglichen, verschaffte sich leichte Vorteile, doch  wirklich absetzen konnte sie sich nicht. So wurden beim Spielstand von 8:10 die Seiten gewechselt.

 

Bis zur 40. Spielminute hatte sich Gutach/Wolfach wieder herangekämpft und zum 13:13 ausgeglichen, doch dann folgte eine kleine Durststrecke, in der man mit einer Unterzahlsituation zu kämpfen hatte und somit etwas den Faden verlor. Die Gastgeberinnen nutzten die Schwächephase der Gäste aus und setzten sich auf 13:16 ab. Nach einer Auszeit erzielte Ann-Kathrin Hirt zwei Tore in Folge für die SG, und der Anschluss (15:16) war wieder hergestellt. Doch jetzt machte sich der große Aufwand bemerkbar, den Gutach/Wolfach über die gesamte Spielzeit betrieben hatte. Die Kräfte schwanden, und die HSG Baar setzte sich spielentscheidend auf 15:18 (58:32) ab. Auch eine weitere Auszeit brachte nicht mehr die gewünschte Wende, und am Ende hieß es 15:19 aus Sicht der SG Gutach/Wolfach.

 

Für die SG spielten: Sophia Peter, Enia Paffendorf, Jasmin Allgaier (Tor), Mia Wöhrle, Anica Thoma je 4, Ann-Kathrin Hirt 3, Nina Staiger, Nannika Brohammer, Theresa Schmider, Jasmin Lehmann je 1, Anna Wälde, Selina Kaspar, Melina Baumann.

 

Bericht: Susanne Heinzmann