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Damen spielen gute zweite Halbzeit

Zwar unterlagen die Handballerinnen der SG Gutach/Wolfach der Spvgg Mössingen am vergangenen Wochenende deutlich mit 22:32 (7:19), doch vor allem in Hälfte zwei bot das Schlusslicht dem Tabellenzweiten mehr als Paroli und entschied diesen Durchgang sogar mit 15:13 für sich. Auf diese Leistung lässt sich durchaus aufbauen. Die SG-Damen um Mike Lehmann und Tom Moser waren vor allem in der Abwehr viel präsenter als im ersten Spielabschnitt, und auch Sophia Peter im SG-Tor entschärfte einige Gästewürfe, so dass Gutach/Wolfach durchaus auch mal aufs Tempo drücken konnte. Mössingen war in der zweiten Halbzeit etwas aus dem Tritt geraten, und hatte auch mit dem Wechsel auf der Torhüter-Position aufs falsche Pferd gesetzt. Gutsch/Wolfach nutzte die sich bietenden Chancen konsequent und arbeitete konzentriert ihre Spielzüge vorne ab. So stellt sich das Trainerteam das vor.

 

Allerdings lag der Pferdefuß in Hälfte eins. Vom hoffnungsvollen 3:4 nach rund fünf Minuten ließ man die Gäste erstmals auf 3:8 enteilen. Nach einer Auszeit liefs wieder besser bei der SG Gutach/Wolfach, und man kämpfte sich bis zur 17. Minute wieder auf 7:10 heran. Das sollte es dann aber auch gewesen sein für die erste Hälfte. Gutach/Wolfach erzielte über die Pause hinaus bis zur 35. Minute keinen Treffer mehr, und Mössingen hatte sich bis dorthin uneinholbar auf 20:7 abgesetzt.

 

Erfreulich war die Tatsache, dass sich Theresa Schmider nach langer Verletzungspause wieder nahtlos ins Team einfügte und gleich mit vier Treffern beste Werferin auf Seiten der SG war. In der Rückrunde muss es der SG Gutach/Wolfach einfach gelingen, diese eklatanten Schwächephasen auf ein Minimum zu reduzieren, denn wenn’s läuft, kann man durchaus mit den Gegnern mithalten. Aber Torflauten von fast zwanzig Minuten lassen Siege in weite Ferne rücken.

 

Für Gutach/Wolfach spielten: Sophia Peter, Jasmin Allgeier (Tor), Theresa Schmider 4, Ann-Kathrin Hirt, Anica Thoma je 3, Mia Wöhrle, Nina Staiger, Anna Wälde, Selina Kaspar, Annika Brohammer je 2, Saskia Bohlayer, Jule Schott je 1, Jasmin Lehmann, Melina Baumann. 

 

Bericht: Susanne Heinzmann