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Herren 1: Hinrunden-Rückblick und Ausblick auf das erste Spiel in Herbolzheim

Hinrunden-Rückblick
Turbulente Hinrunde mit Happy End: SGGW blickt optimistisch ins neue Jahr
Hinter den Landesliga-Absteigern der SG Gutach/Wolfach liegt eine erste Saisonhälfte in der neuen Bezirks-Oberliga, die ereignisreicher kaum hätte sein können. Was im Sommer als „Neustart mit vielen Fragezeichen“ und einer Liga voller „Unbekannter“ begann, hat sich trotz einiger Hürden zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt.
Sportlich musste sich die neu formierte Mannschaft erst finden. Nach der Auftaktniederlage beim TuS Schutterwald 3 zeigten die Schützlinge von Matthias Wetzel und Michael Wöhrle jedoch die richtige Reaktion. Mit einer beeindruckenden Serie von Siegen, angefangen beim souveränen Auswärtserfolg in Köndringen/Teningen, über den kampfbetonten Heimsieg gegen Oberhausen bis hin zum deutlichen Erfolg gegen die HSG Ortenau Süd 2, arbeitete sich die SGGW Stück für Stück nach oben.
Doch nicht nur auf dem Spielfeld war Action geboten. Die letzten Wochen des Jahres waren geprägt von Spielabsagen der Gegner und Unruhe am „Grünen Tisch“. Besonders das Nachspiel der Partie gegen die SG ERA 2 sorgte für Diskussionen, nachdem die Punkte aufgrund eines Formfehlers beim Einsatz von Wolfgang Laiblin zunächst aberkannt worden waren. Hier gibt es nun erfreuliche Neuigkeiten. Dem Einspruch der SG Gutach/Wolfach wurde stattgegeben. Das Sportgericht teilte die Ansicht der Schwarzwälder, dass trotz der im Jahr 2020 erfolgten technischen Deaktivierung des Spielausweises von Wolfgang Laiblin eine Spielberechtigung vorlag. Die Punkte aus dem 32:27 Sieg wandern somit zurück auf das Konto der SGGW. Dennoch haben die Verantwortlichen aus diesem Fehler gelernt und möchten sich an dieser Stelle nochmals ausdrücklich beim Gegner und den Offiziellen für die entstandenen Umstände entschuldigen.
Durch dieses Urteil und die makellose Bilanz der letzten Spiele steht die SG Gutach/Wolfach nun hervorragend da. Mit 13:3 Punkten belegt man aktuell den vierten Tabellenplatz. Ein etwas verzerrtes Bild, da die Kinzigtäler durch die vielen Ausfälle erst acht Spiele absolviert haben und somit noch einige Nachholpartien in der Hinterhand haben.
„Alles in allem können wir sehr zufrieden sein“, lautet das Zwischenfazit aus dem Trainerlager. Die „Aufbruchstimmung“ im Tal ist spürbar, nicht zuletzt, weil sich das Lazarett langsam lichtet. In der Rückrunde freut man sich besonders auf die feste Rückkehr von Julian Brohammer, der nach seinem Kreuzbandriss und über einem Jahr Zwangspause  wieder voll angreifen kann. Einzig die Situation auf der Torhüterposition bereitet den Trainern Wetzel und Wöhrle noch Sorgenfalten, da um den stark aufspielenden Cedric Moser momentan kein etwatmäßiger zweiter Mann zur Verfügung steht. Hier wird man in den kommenden Wochen etwas jonglieren müssen und baut fest auf die Aushilfsbereitschaft von Elias Kopp und Wolfgang Laiblin, um den Kasten sauber zu halten.
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SG-Herren zu Gast im Breisgau
Vorbericht SG Kenzingen/Herbolzheim 2 : SG Gutach/Wolfach
Nach der unfreiwillig langen Winterpause, bedingt durch die Spielabsagen zum Jahresende, brennen die Herren der SG Gutach/Wolfach darauf, endlich wieder den Ball in die Hand zu nehmen. Am kommenden Samstag um 17:45 Uhr steht für die Wetzel/Wöhrle-Truppe die erste Bewährungsprobe des neuen Jahres an. Die Reise führt in den Breisgau zur Reserve der SG Kenzingen/Herbolzheim.
Die Ausgangslage scheint auf dem Papier klar: Die Gastgeber rangieren mit 4:14 Punkten aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz. Doch wer die Bezirks-Oberliga kennt, weiß um die Tücken solcher Begegnungen. „Reservemannschaften sind immer Wundertüten“, warnten die Trainer bereits zu Saisonbeginn. Oft variieren die Kader von Woche zu Woche, gespickt mit ambitionierten Jugendspielern oder erfahrenen Routiniers. Zudem ist die SG Kenzingen/Herbolzheim 2 für ihre tendenziell starke Offensive bekannt, die man keinesfalls ins Rollen kommen lassen darf.
Für die SGGW gilt es, den Schwung und die „Aufbruchstimmung“ der Hinrunde direkt auf die Platte zu bringen. Man hat nach dem Hickhack der letzten Wochen einfach wieder Lust, sich sportlich zu beweisen und nicht am grünen Tisch. Ziel ist es, hellwach zu starten und die Favoritenrolle anzunehmen, um die Punkte mit in den Schwarzwald zu nehmen und den Anschluss an die absolute Tabellenspitze zu wahren.
Trotz der angespannten Situation im Torhüterbereich reist die Mannschaft optimistisch und gut vorbereitet an. Mit einer konzentrierten Abwehrleistung und der nötigen Effizienz im Angriff wollen die Kinzigtäler das Jahr 2026 so beginnen, wie sie das alte sportlich beendet haben.