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Für Herren 1 war mehr drin

Am vergangenen Sonntag trafen in der Gerhard-Graf-Halle die SG Freiburg und die Spielgemeinschaft aus Gutach und Wolfach aufeinander. Die Zuschauer erwartete ein über weite Strecken spannendes Spiel, das von Anfang an von hohem Tempo und kämpferischem Einsatz geprägt war.

 

Zu Beginn des Spiels zeigten sich die Gäste äußerst motiviert. Mit viel Tempo wurde Freiburg förmlich überrannt. Da sich die Mannen um das Trainerduo Wöhrle/Wetzel genau an die gemachten Vorgaben für Abwehr und Angriff hielten, ging man in kürzester Zeit mit 0:3 in Führung und baute diese bis zur zehnten Spielminute auf 5:10 aus.  Das schnelle Umschaltspiel funktionierte bis zu diesem Zeitpunkt wie am Schnürchen. Doch die Gastgeber fanden auch Dank mehrerer Fehler ihres Kontrahenten zunehmend besser ins Spiel. Die SGGW verlor das ein oder andere direkte Duell zu viel, zeigte sich zudem vereinzelt undiszipliniert. Bis zur Halbzeit hatte sich Freiburg folgerichtig auf 16:19 herangekämpft.

 

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein zunehmend kämpferisches Spiel, was für die Zuschauer qualitativ wahrlich keine Augenweide darstellte. Zunächst hielt die SGGW ihren Gegner noch mit 3-4 Toren auf Distanz. Ein 4:0-Lauf für die Freiburger besorgte aber eine gute Viertelstunde vor Schluss den ersten Ausgleich der Partie. Da die Defensive zu wenig Zugriff bekam, stellten die SG-Trainer Wöhrle/Wetzel um. Der Spielfluss der Gastgeber konnte wieder eingedämmt werden. Es entwickelte sich ein richtiger Schlagabtausch, bei dem sich die SGGW ausreichende Chancen erspielte, jedoch leider zu oft am Alu des Freiburger Gehäuses scheiterte. Zum Glück hatten die Gäste einen wiederum bärenstark haltenden Cedric Moser im Tor, der wie schon die Woche zuvor gegen ERA 2 seine Qualitäten abrufen konnte. Nichtsdestotrotz lief man in den finalen zehn Spielminuten einem knappen Rückstand hinterher. Immerhin rettete Routinier Nicolas Haas den verdienten Punkt, als er in der 57. Minute zum 31:31 traf.

Beide Mannschaften zeigten sicher nicht ihre stärkste Leistung, lieferten den Zuschauern aber ein spannendes und faires Match. Auf Seiten der SGGW verdienten sich der unermüdliche Antreiber Lukas Glunk sowie Marius Buchholz als bester Schütze und Keeper Cedric Moser die Bestnoten.

 

 

SGGW: Moser und Kopp (Tor);  Bube (1), Buchholz (9), Glunk (7), Breithaupt (5), Schmider (1), Haas (3), Brohammer (5/4), Staiger, Albrecht, Purfürst, Ganter, Hirt

 

Bericht: Wolfgang Laiblin