Die Handballerinnen der SG Gutach/Wolfach warten weiter auf ihre ersten Punkte. Am vergangenen Samstag unterlag das SG-Team um Mike Lehmann und Tom Moser dem TV Weilstetten mit 19:25 (11:13). Einmal mehr hatte die SG kurz vor und nach der Pause eine eklatante Schwächephase, in der von der 23. Bis zur 46. Minute kein einziger Treffer gelang. Dies nutzten die Gastgeberinnen aus, und setzten sich in dieser Phase zwischenzeitlich mit zehn Toren ab. In der Schlussphase fing sich die SG Gutach/Wolfach dann wieder und konnte diese sogar mit 7:5 für sich entscheiden, doch Weilstetten konnte mit dem komfortablen Vorsprung auch einen Gang zurück schalten.
Gutach/Wolfach begann stark. Vor allem in der Abwehr stand man sicher und stellte den TV Weilstetten mit eine kompakten 6:0-Deckung vor erhebliche Probleme. Im Angriff war es vor allem Saskia Bohlayer, die das Spiel gestaltete und ihre Mitspielerinnen mit Umsicht einsetzte, so dass diese zum Torerfolg kamen. Keines der Teams konnte sich zunächst absetzen und das Spiel wogte hin und her. Nach dem 11:10-Führungstreffer der SG, schlichen sich jedoch immer mehr Fehler und Unkonzentriertheiten ein. Bis zur Pause beim 11:13 aus SG-Sicht hatte Weilstetten leichtes Oberwasser, doch nach dem Seitenwechsel lief bei der SG überhaupt nichts mehr zusammen. Man scheiterte ein ums andere Mal an der gegnerischen Torhüterin oder brachte sich durch technische Fehler selbst um den Lohn der Arbeit.
Weilstetten zog bis zur 47. Minute auf 12:22 davon, und hatte das Spei zu seinen Gunsten entschieden. Doch Gutach/Wolfach steckte nun keinesfalls auf. Man besann sich auf die Stärken der ersten Hälfte und erzielte fünf Treffer in Folge, so dass es nach 54 Minuten 17:22 hieß. Doch es blieb bei der Ergebniskosmetik.
„In dieser Spielklasse wird jede Schwächephase eiskalt bestraft“, so Mike Lehmann nach dem Spiel. „Hier müssen wir ansetzen, um in Zukunft diese Aussetzer zu minimieren.“
Für Gutach/Wolfach spielten: Jasmin Allgaier, Sophia Peter (Tor,) Jasmin Lehmann 4, Saskia Bohlayer, Ann-Kathrin Hirt, Jessica Hirt je 3, Anica Thoma 2, Nina Staiger, Selina Kaspar, Melina Baumann, Maren Kappus je 1, Anna Wälde, Jule Schott.
Bericht: Susanne Heinzmann
